PSYCHOTHERAPIE GEGEN DEPRESSION
Ein Forschungsprojekt der Universität Zürich
Willkommen auf der Homepage der Depressions-Psychotherapiestudie der Abteilung für Klinische Psychologie
mit Forschungsschwerpunkt Psychotherapie affektiver Störungen (Prof. Dr. M. Grosse Holtforth) der Universität Zürich.
Der Inhalt dieser Homepage richtet sich an Betroffene, die sich für eine Teilnahme interessieren, und sonstige interessierte Personen.
Das Ziel unserer Seite ist es, über Depression und ihre Behandlung zu informieren und Teilnehmer für unsere Therapiestudie zu gewinnen.
Die Studie überprüft zwei Varianten der etablierten und wirksamen kognitiven Verhaltenstherapie gegen Depression.
Zu den depressiven Symptomen, welche das Syndrom "Depression" ausmachen, gehören u.a. Antriebslosigkeit, Hoffnungslosigkeit und der Verlust von Freude.
Lesen Sie hier mehr dazu, was eine Depression genau ist, und wie man sie behandeln kann.
Bemerkung zum Datenschutz:
Die Daten werden streng vertraulich behandelt und ohne ausdrückliche Einwilligung der Probanden vernichtet, wenn diese nicht in den Versuch eingeschlossen werden.
Depressionen gehören zu den häufigsten psychischen Störungen. Rund 20% aller Menschen erkranken im Verlauf ihres Lebens mindestens einmal an einer Depression, wobei Frauen häufiger betroffen sind als Männer (Verhältnis: ca. 2:1).
Alle Menschen können an einer Depression erkranken. Depressionen sind mit hohen psychischen und sozialen Beeinträchtigungen verbunden und haben ohne eine Behandlung die Tendenz, wiederholt aufzutreten oder einen chronischen Verlauf zu nehmen.
Wie entstehen Depressionen?
Die Ursachen für Depressionen sind vielfältig, und oftmals führt erst das Zusammenwirken verschiedener Ursachen zur eigentlichen Erkrankung. Nachweislich können genetische Faktoren das Risiko erhöhen, an einer Depression zu erkranken, d.h. Depressionen treten in Familien gehäuft auf.
Eine depressive Episode entwickelt sich allerdings erst dann, wenn andere, psychische Faktoren (z.B. mangelndes Selbstwertgefühl, negatives Denken, ängstliche und perfektionistische Neigungen) oder äussere Belastungen (z.B. lang andauernde Überforderung, Beziehungskonflikte oder finanzielle Probleme) hinzukommen. Auch kritische Lebensereignisse (z.B. Tod einer nahen Person, Scheidung, Verlust der Arbeitsstelle) können eine depressive Episode auslösen.
Depressive Episoden
Depressive Episoden (engl. major depressions) können einmalig oder wiederholt auftreten. Sie sind bei weitem die häufigste Form depressiven Leidens. Je nach Anzahl der Symptome und der Beeinträchtigung des Alltags werden leichte bis schwere Zustände unterschieden.
Eine einzelne depressive Episode dauert unbehandelt sehr unterschiedlich lange. Im Mittel jedoch ca. 4 Monate, die Mehrzahl der Betroffenen ist danach wieder beschwerdefrei. Die erste depressive Episode beginnt durchschnittlich Mitte zwanzig; Depressionen können aber in jedem Alter auftreten und folgen für gewöhnlich einer schweren Belastung.
Behandlunsmöglichkeiten
Depressionen lassen sich im Allgemeinen gut behandeln. Verschiedene psychotherapeutische Methoden haben sich als empirisch wirksam erwiesen. Nach Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Psychologie sind dies die Kognitive Verhaltenstherapie, die Interpersonale Therapie und die Psychodynamische Kurzzeittherapie. Dabei setzt eine effektive Psychotherapie die aktive Mitarbeit des Patienten voraus. Bei schweren Depressionen kann eine zusätzliche Behandlung mit antidepressiven Medikamenten indiziert sein.
Die kognitiv-behaviorale Therapie hat sich, häufig auch in Verbindung mit Psychopharmakotherapie, als eine effektive Behandlung der Depression erwiesen (De Jong-Meyer, Hautzinger, Kühner, & Schramm, 2007). Dennoch zeigen ca. 30% der Patienten auch nach einer psychotherapeutischen Behandlung keine oder eine nur unzureichende Verbesserung der depressiven Symptomatik und bis zu 50% der erfolgreich Behandelten erleiden innerhalb eines Zeitraums von 2 Jahren einen Rückfall (Vittengl, Clark, Dunn, & Jarrett, 2007).
Das Ziel der Studie ist es, unser Verständnis der mit der Depression einhergehenden Informationsverarbeitungsprozesse zu verbessern, und so die Grundlage für eine Optimierung und Weiterentwicklung psychotherapeutischer Interventionen zu schaffen.
Möglich Symptome einer Depression
Stimmung und Verhalten
Körperliche Symptome
Gedanken
Diese Symptome sind meistens, jedoch nicht immer vorhanden. Das Erscheinungsbild einer Depression unterscheidet sich von Person zu Person.
Im Rahmen einer Studie des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) führen wir eine Studie zum Vergleich zweier Varianten von kognitiver Verhaltenstherapie gegen Depression durch. Wir suchen deshalb Menschen, welche unter depressiven Symptomen leiden und sich in Therapie begeben wollen.
Die Teilnahme an unserer Studie ist jedoch an einige Bedingungen geknüpft:
Einschlusskriterien:
Ausschlusskriterien:
Die Therapien:
Die Therapien selbst bestehen in beiden Vergleichsbedingungen jeweils aus 3 Phasen:
Allgemeine Ziele der Studie:
About us
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Studie